Lutz Kuhl, der "Pfälzer Krippenbauer"


Lutz Kuhl Mit Basteleien an der Landschaft für meine Modelleisenbahn hat alles angefangen.
Vor rund 20 Jahren, als sich dann meine beiden Kinder eine Weihnachtskrippe von ihrem Papa wünschten, wurde die Leidenschaft in mir geweckt.
Mit 36 Jahren fing ich damals an meine erste Krippe zu bauen und es sollten noch viele mehr werden.
Die Inspirationen hole ich mir in der Natur, genau wie den Großteil der Materialien.
Wurzeln, knorrige äste, Rindenstücke sowie verschiedenste Moossorten sammle ich bei Ausflügen in den Pfälzer Wald oder auch im Urlaub in den Vogesen und im Schwarzwald.
Mit ihr aufgewachsen, regt die Natur in Wald und Feld immer aufs Neue meine Fantasie an und neue Krippen entstehen.
In aufwendiger Feinarbeit versuche ich nicht nur die Ställe so maßstabsgetreu wie möglich nachzubauen,
sondern auch Werkzeuge, Brunnen, Lagerfeuer sowie äxte und sonstige Utensilien.
Von der Schindel über Fenster oder Türen, bis hin zum kleinsten Werkzeug ist alles Handarbeit.
Unzählige Arbeitsstunden und viel Liebe stecken in jeder einzelnen Krippe. Sei es die Wurzelkrippe, die im orientalischen Stil oder die traditionelle, jede hat ihre eigene Geschichte und ist etwas ganz besonderes für mich.
Alles sind Unikate und keine baue ich erneut.
Einen Großteil meiner Freizeit verbringe ich in meiner Werkstatt an den Krippen.
Gerne baue ich auch mal auf Wunsch, zu besonderen Figuren die passende Krippe.
Auf Weihnachtsmärkten in Annweiler, Hauenstein oder Johanniskreuz stelle ich meine Stücke aus.
Die restliche Zeit des Jahres stehen meine Krippen zu Hause, im Burgenring 60 in Annweiler zur Besichtigung.